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Mitarbeiterportraits

Wie war dein bisheriger beruflicher Werdegang und welche Highlights durftest du erleben?

Nach der obligatorischen Schulzeit habe ich eine Lehre zur Kaufm. Angestellten gemacht. Während fast 10 Jahren arbeitete ich im Transportgewerbe auf dem Büro. Im Jahr 2008 kam unser Sohn Jonas zur Welt und ich entschied mich eine Babypause einzulegen. Nach ca. einem Jahr bekam ich einen Job im Homeoffice angeboten. Diese Art von Arbeit war ideal für mich als Familienfrau, da bald darauf unsere kleine Tochter Selina das Licht der Welt erblickte. Da die Kleinen aber ziemlich pflegeleicht waren und ich mich gerne weiterentwickle und neuen Herausforderungen stelle, schaute ich mich nach einer zusätzlichen Tätigkeit um. So entschloss ich mich den Lehrgang Pflegehelferin SRK zu absolvieren. Danach arbeitete ich während fast 3 Jahren bei der Stiftung Rütimattli. Als meine Kinder dann ins schulpflichtige Alter kamen, wurden die unregelmässigen Arbeitszeiten eine echte Herausforderung für die Planung des Familienalltags. Somit entschloss ich mich wieder in meinen „alten“ erlernten Beruf zurückzukehren. Es bot sich mir die Gelegenheit in einem niedrigen Arbeitspensum als Unterstützung im Sekretariat bei der Firma Markus Enz AG anzufangen. Step by step kamen immer ein paar Arbeiten und Aufgaben mehr dazu, so dass ich heute an rund 5 Halbtagen die Woche im Büro anzutreffen bin.

 

Was freut dich bei deiner täglichen Arbeit?

Dass ich selbstständig Arbeiten kann, mich aber jederzeit auf das Büroteam verlassen kann wenn ich Infos oder Hilfe brauche.

Dass ich einen tollen Arbeitsplatz und eine super Infrastruktur geboten bekomme.

Es ist mir nie langweilig!!!

 

Welche Arbeiten liegen dir am Besten?

Hmm, alles immer möglichst schnell ablegen und versorgen wenn es erledigt ist. Ich kann es nicht ausstehen wenn ich einen unordentlichen Arbeitsplatz habe. Ab und zu bin ich etwas zu schnell mit verräumen, sehr zum Leid von unserem Chef!  🙂 

 

Worauf freust du dich in der nahen und fernen Zukunft?

Ich freue mich auf viele schöne Momente und Augenblicke mit meiner Familie und hoffe dass wir alle gesund bleiben.

Ebenfalls freue ich mich auf weitere spannende Projekte bei der Markus Enz AG.

Daniel Arnold ist im 3. Lehrjahr zum Gärtner EFZ Fachrichtung GaLa-Bau. Vor kurzem hat er seine erste „eigene“ Baustelle fertiggestellt. Im nachfolgenden Interview erfährt Ihr, wie er diese Herausforderung gemeistert hat.

Wie ist es dir bei deiner ersten Kleinbaustelle ergangen?
Es war sehr spannend, alles selber zu organisieren und zu leiten. Ich konnte unglaublich viele gute, wie auch weniger gute Erfahrungen sammeln und vieles dabei lernen. Zum Abschluss des Projekts kann ich sagen, dass ich zufrieden und auch stolz auf das Endprodukt bin.
 
Die Baustelle war sehr vielseitig. Was gefällt dir besser: Die Arbeit mit Steinen oder mit Pflanzen?
Ich arbeite sehr gerne mit Steinen. Allerdings kann man meiner Ansicht nach erst richtig schöne Gärten durch das richtige Verhältnis von Steinen und Pflanzen bauen.
 
Was wirst du bei deiner nächsten Baustelle anders machen?
Da gibt es vieles. Bestimmt bin ich bei der nächsten Baustelle entspannter und werde dadurch Fehler vermeiden können.
 
Worauf freust du dich in naher Zukunft?
Vorerst freue ich mich darauf, meine QV-Prüfung abzuschliessen – und dann auf die Sommerferien!

Wie war dein bisheriger Werdegang und welche Highlights durftest du erleben?

Meine Schulzeit habe ich in Stansstad verbracht. Die Berufslehre zum Landschaftsgärtner durfte ich bei der Niederberger + von Wyl AG in Kägiswil absolvieren. Nach der Ausbildung bekam ich die Möglichkeit eine eigene Gruppe zu führen. Wir arbeiteten in vielen Privatgärten und machten zahlreiche Umänderungen.

Nebenbei konnten Thomas Barmettler und ich an den Schweizermeisterschaften der Landschaftsgärtner teilnehmen. Nach zwei Tagen harter Arbeit durften wir als Belohnung die Goldmedaille entgegennehmen. Diese war das Eintrittsticket zu den World Skills in Leipzig. Die WM der Berufe war um einiges anspruchsvoller – doch nach vier Wettkampftagen konnten wir auch dort den Sieg für die Schweiz verbuchen. Nachdem der ganze Rummel etwas abgeklungen war, absolvierte ich ein Praktikum als Zimmermann und arbeitete einige Zeit mit Holz. Mich zog es dann wieder in den Gartenbau zurück und nun bestreite ich die Ausbildung zum Gartenbautechniker auf dem Oeschberg. Mein erstes Betriebspraktikum mache ich bei der Markus Enz AG. Deshalb bin ich da.

Wie sehen die Tätigkeiten in deinem Praktikum bei der Markus Enz AG aus?

Mein Praktikum ist sehr vielseitig und lehrreich. Die Zusammenarbeit mit den flotten Angestellten ist angenehm, kollegial und meistens amüsant. Ich konnte Gärten aufnehmen, im Zeichnungsprogramm zeichnen, Gespräche mit Kunden führen, Sitzungen beim Bauamt begleiten, Höhenaufnahmen mit dem Tachymeter machen, Offerten kalkulieren, Materialbestellungen organisieren und vieles mehr. Meine anspruchsvollste Aufgabe bisher war die Organisation von 1.8 m hohen Zimmerpflanzen, welche in kürzester Zeit in einem Büro in Luzern gepflanzt werden mussten.

In welcher Jahreszeit gefallen dir die Gärten am besten?

Mir gefällt jede Jahreszeit in der Schweiz. Wenn die Tage nach einem dunklen Winter wieder länger werden und die Zwiebelpflanzen spriessen, dann kommt der bunte und frischduftende Frühling. Die saftigen und knalligen Farben gefallen mir.

Was dürfte in deinem eigenen Garten auf keinen Fall fehlen?

Eine gemütliche Grillecke darf nicht fehlen. Dort können meine Freunde und ich zusammensitzen, ein Feuer machen und ein gutes Stück Fleisch geniessen.

Wo siehst du dich in zehn Jahren?

Das ist eine gute Frage. In zehn Jahren möchte ich gerne Vater von einer kleinen Familie sein. Ich hoffe, wir werden alle gesund und munter sein.

Für meine berufliche Laufbahn habe ich mir noch keine langfristigen Ziele gesetzt. Ich denke, ich werde in der Gartenplanung tätig sein und mit vielen Ideen neue Gärten entwerfen.

 

 

 

 

Andrea Imfeld ist seit dem 1. April 2015 bei uns im Team. Die Kundengärtnerin ist mit ihrem Unterhaltsteam vom Kanton Obwalden aus in der ganzen Zentralschweiz unterwegs. Wir schätzen die aufgestellte, kommunikative Art von Andrea und sind sehr glücklich sie in unserem Team zu haben.

 

Sie hat uns kurz von ihrem Berufsalltag berichtet:

Wie war dein bisheriger beruflicher Werdegang und welche Highlights durftest du erleben?
Ich habe eine Lehre als Zierpflanzengärtnerin EFZ im Kanton Obwalden absolviert und diese im Jahr 2011 mit Erfolg abgeschlossen. Nach meiner Lehrzeit trat ich eine Arbeitsstelle in der Umgebung von Thun an. Als Zierpflanzengärtnerin arbeitete ich mehrheitlich in Gewächshäusern. Um mein Fachwissen zu erweitern, wechselte ich in den Gartenunterhalt. Die Arbeiten in den Gärten gefallen mir sehr gut und ich möchte nicht mehr zurück. Am Besten gefällt mir die Abwechslung, welche man jeden Tag im Gartenunterhalt erleben darf. So wird für mich jeder Tag zum Highlight!
 
Was freut dich bei deiner täglichen Arbeit in den verschiedenen Gartenanlagen?
Die Arbeit in der freien Natur ist das Schönste für mich. Ebenfalls schätze ich den Kundenkontakt sehr. So erhalte ich sofort eine Rückmeldung über die geleistete Arbeit.
 
 
Welche Arbeiten liegen dir am Besten?
Von den vielen verschiedenen Arbeiten gefällt mir das Bepflanzen einer neuen Rabatte oder eine komplette Neubepflanzung am besten. Dabei kann ich meiner Kreativität freien Lauf lassen und mich am Schluss über das Ergebnis erfreuen. 
 
 
Worauf freust du dich in der nahen und fernen Zukunft?

Ich freue mich auf weitere tolle Arbeiten und spannende Projekte in einem aufgestellten Team. Noch mehr freue ich mich auf freundliche und aufgestellte Kunden, denn die passen zu mir :-).

Das finden wir auch! Wir danken dir für deinen täglichen Einsatz und freuen uns, dich in unserem Team zu haben!

 

René sitzt bereits seit den ersten Tagen im Boot der Markus Enz AG. Er ist so zu sagen „ein alter Hase“ 😉 . Am 01.03.1998 hat René mit 32 Jahren in einem sehr kleinen Team angefangen zu arbeiten. Als gelernter Strassenbauer musste er doch noch einiges dazu lernen. Dies war jedoch mit seiner Berufserfahrung kein Problem für ihn. René ist jetzt quasi ein Landschaftsgärtnerpolier mit Berufserfahrung im Strassenbau.

Er hat uns kurz von seinem Berufsalltag berichtet:

Du bist seit der ersten Stunde der Markus Enz AG mit dabei, wie hat sich das Arbeiten in diesen bald 20 Jahren verändert?

Es ist viel stressiger geworden, man hat für nichts mehr richtig Zeit und alles sollte schon fertig sein bevor man richtig angefangen hat. Durch diesen Umstand schaut jeder Handwerker mehr für sich und es werden einander eher Steine in den Weg gelegt, als zusammen zum Ziel zu kommen. Eigentlich haben ja alle dasselbe Ziel: Ein Haus mit Garten bauen und der Bauherrschaft Freude bereiten. Bei einem so tollen Chef und den mittlerweile vielen Arbeitskollegen hat jedoch ein kleines Spässchen zwischendurch auch immer Platz!

Was freut dich bei deiner täglichen Arbeit und macht dich stolz im Gartenbau zu arbeiten?

Am meisten schätze ich den Umgang mit Leuten. Egal ob Architekten, Bauleiter oder Arbeitskollegen, jeder hat seine Eigenheiten und es ist interessant zu sehen wie die einzelnen Persönlichkeiten auf die unterschiedlichsten Situationen reagieren. Am schönsten ist es aber immer wenn man am Schluss eines Objekts die getane Arbeit anschauen und stolz sein kann auf das was man geschafft hat. Besonders in Situationen bei denen man fast Unmögliches möglich gemacht hat.

 

Mit der Gartenbauakademie haben wir einen neuen Weg in der Ausbildung junger Berufsleute eingeschlagen. Wie wichtig scheint es dir, eine Ausbildung in einem handwerklichen Beruf zu machen?

Grundsätzlich ist es sehr wichtig eine Ausbildung zu machen, egal was für eine. Es ist alles für die Zukunft und was man einmal gelernt hat bringt einem immer etwas im Leben auch wenn man es im Moment noch nicht realisiert. Durch die Akademie kann sicher das grosse Gärtnerwissen besser vermittelt und mit der Praxis verknüpft werden, so dass den Auszubildenden die zum Teil trockene Theorie einfacher von der Hand geht.

Worauf freust du dich in der nahen und fernen Zukunft?

Ich freue mich auf meine Pension 🙂 . Das dauert aber zum Glück noch etwas und bis dahin kann ich hoffentlich noch viele interessante und anspruchsvolle Projekte umsetzen. Die Gesundheit ist mir am wichtigsten, den Rest nehme ich so wie es kommt.

Wir danken dir für deinen täglichen Einsatz und freuen uns dich bei uns im Team zu haben!

Nach der absolvierten obligatorischen Schulzeit von neun Jahren und den letzten langen Sommerferien durfte Marco Matti am 12.08.2012 seine Lehre als Landschaftsgärtner bei uns im Betrieb antreten. Sein erster Arbeitstag verbrachte Marco im Magazin Seedorf und wurde mit seinem persönlichen Werkzeug und neuer Arbeitskleidung ausgerüstet. Bevor es auf die Baustelle ging, lernte er noch seinen Nebenstift Patrick Arnold kennen. Mit ihm hat er sich auf Anhieb super verstanden. Seine ersten Ausbildungstage verbrachte er auf einer Baustelle im Kanton Obwalden, da diese von seinem Wohnort Giswil gut zu erreichen war. Da das Unterhaltsteam der Markus Enz AG von Seedorf aus arbeitet, wurde Marco viel im Gartenbau auf Neuanlagen eingesetzt. Dies war aufgrund von Marcos Wohnort praktischer für ihn. Durch den Polier Tim Vogler konnte er sich viel Wissen im Gartenbau aneignen.

 

Er hat uns kurz von seinem Berufsalltag berichtet:

 

Wie durftest du deine Lehre als Landschaftsgärtner erleben?

Meine Lehrzeit war sehr spannend und abwechslungsreich. Ich habe viele Dinge erlebt, welche nicht alltäglich waren und ich habe immer gerne in der Berufsschule vom Erlebten erzählt. Zum Beispiel durfte ich im 2. Lehrjahr bei einem Austausch von Bäumen dabei sein. Das Aussergewöhnliche daran war, dass die Baustelle schwer zugänglich war und alle Pflanzen mit dem Helikopter eingeflogen werden mussten. Auch die grossen Parkgärten, welche wir bauen durften und die Bauzeiten von mehr als 12 Monaten hatten, sind mir in bester Erinnerung.

An dieser Stelle bedanke ich mich bei Markus und Esther Enz für diesen tollen Ausbildungsplatz.

 

Was freut dich bei deiner täglichen Arbeit?

 Am meisten freue ich mich, jeden Tag draussen an der frischen Luft zu arbeiten. Weiter finde ich es sehr schön zu sehen wie sich ein Garten während der Bauphase verändert und man jeden Abend sein Tageswerk sehen kann. Ein weiterer Punkt der täglichen Freude sind für mich die Baumaterialien. Jeder Stein und jede Pflanze ist einmalig und nie ein zweites Mal vorhanden.

 

Bist du eher ein Gartenpfleger oder ein Gartenbauer?

Da ich die meiste Zeit meiner Ausbildung im Bereich Gartenbau tätig war, habe ich das Gefühl eher ein Gartenbauer zu sein. Aber als Abwechslung zwischendurch im Unterhalt zu arbeiten, bereitet mir auch immer wieder Freude.

 

Wie sieht deine Zukunft nach der Lehre aus?

Ich werde noch bis Weihnachten im Betrieb arbeiten und bis dahin hoffentlich noch viele super Erlebnisse haben. Bevor ich in die Rekrutenschule einrücken muss, will ich für ein bis zwei Monate nach Kanada um mein sprachliches Talent zu fördern. Etwas Berufserfahrung nach der RS schadet mir sicher nicht, denn ausgelernt hat man als Gärtner nie. Wenn alles klappt habe ich vor, ein Gardist zu werden und für zwei Jahre nach Rom in den Vatikan zu gehen.

Wir wünschen Marco alles Gute auf seinem weiteren noch jungen Berufsweg und danken ihm für seinen täglichen Einsatz!

Seit dem 1. März 2012 arbeitet Pädi Omlin als Bauarbeiter bei uns. Zu Beginn seiner Tätigkeit in unserem Betrieb war er für die Sportplätze zuständig. Im letzten Jahr haben wir Pädi immer mehr im Bereich der Neuanlagen eingesetzt und er ist auch bei dieser Arbeit begeistert.

Er hat uns kurz von seinem Berufsalltag berichtet:

Was freut dich bei deiner täglichen Arbeit?

Draussen im Grünen zu Arbeiten ist meine Leidenschaft. Da ich den Beruf des Landschaftsgärtners nicht erlernt habe, lerne ich jeden Tag etwas Neues dazu. Ich schätze auch sehr, dass man am Abend sieht was man geleistet hat.

Wieso arbeitest du in der grünen Branche?

Landschaftsgärtner ist ein sehr abwechslungsreicher Beruf und es gibt nie wochenlang die gleiche Arbeit zu verrichten. Ebenfalls variieren die Arbeitsorte und so komme ich an Orte, an die ich sonst nicht hingehen würde.

Ebenfalls bin ich begeistert von Maschinen. Bei der Tätigkeit als Landschaftsgärtner habe ich die Möglichkeit diverse Maschinen als Ausgleich zum körperlichen Arbeiten zu benutzen.

Wie erlebst du die unterschiedlichen Jahreszeiten beim Arbeiten in der Natur?

Bis jetzt habe ich ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Am meisten sind die Temperaturschwankungen zu spüren. Mein Wettermoto ist ganz einfach; „ Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!“ Im Winter ist es sehr wichtig, verschiedene Schichten Kleider anzuziehen, so dass man immer aus- oder anziehen kann. Nur so kann das Schwitzen verhindert werden und man erkältet sich nicht sofort. Die richtige Kleiderwahl ist aber auch nicht so schwer, da wir durch den Betrieb sehr gut ausgerüstet werden.

Worauf freust du dich in der nahen und fernen Zukunft?

Auf das Mitwirken bei vielen spannenden Arbeitsobjekten mit immer neuen Herausforderungen freue ich mich. So wie ich die Firma kenne, werden bestimmt noch einige spannende Aufgaben auf mich warten. Irgendwann möchte ich auch eine eigene Familie haben und ihnen die schöne Natur mit den wunderbaren Bergen zeigen. Ich bin halt eben ein Naturbursche.

Vielen Dank für deinen Einsatz und weiterhin viel Freude bei der täglichen Arbeit!

Pavlína Vacínová arbeitet seit Herbst 2014  bei uns, vorwiegend im Gartenunterhalt. Sie hat uns über Ihre Tätigkeit bei der Markus Enz AG und über ihr grosses Talent neben der Arbeit kurz berichtet:

Weshalb bist du in die Schweiz gekommen und warum hast du dich für die Arbeit im Gartenunterhalt entschieden?

Ich bin in die Schweiz gekommen um meiner grossen Leidenschaft, dem Unihockey spielen, nachzukommen. Eine Kollegin welche auch schon im Kanton Uri Unihockey gespielt hat, erzählte mir vom freien Spielplatz bei Floorball Uri. Ich zögerte nicht lange und habe mich für diesen Verein entschieden. Da Unihockey alleine nicht reicht zum leben, hat mein Trainer Roger Metry mich unterstützt. Er hat mir geholfen die Arbeitsbewilligung sowie alles andere zu organisieren. Durch ihn habe ich auch diese Stelle bei der Markus Enz AG erhalten. 

Der Entscheid für den Gartenunterhalt ist für mich relativ einfach gewesen, denn ich habe am Anfang nur sehr schlecht Deutsch gesprochen und musste daher annehmen was ich bekommen habe 🙂 . Anmerkung: Dieses Interview konnten wir sehr gut auf Deutsch durchführen. Ein Kompliment an Pavlina!

Was freut dich bei deiner täglichen Arbeit in den verschiedensten Gartenanlagen?

Da ich keine Ausbildung im Gartenunterhalt gemacht habe, lerne ich jeden Tag viel Neues dazu. Dies macht die Arbeit super spannend! Es ist auch sehr schön, dass man die Ergebnisse direkt mach getaner Arbeit sehen kann.

Welche Arbeiten liegen dir am besten?

Die Pflanzung von neuen Pflanzen. Da kann man immer wieder sehen, wie etwas Neues entsteht.

Weiter finde ich das Rasenmähen super, denn da kann ich meinen Gedanken freien Lauf lassen und muss mich nicht so extrem konzentrieren. Das ist etwas was ich bereits ohne Hilfe erledigen kann 🙂 .

Worauf freust du dich in der nahen und fernen Zukunft?

Fliessend Deutsch zu sprechen ist mein grösste Ziel was ich erreichen will. Weiter möchte ich unbedingt Schweizerdeutsch verstehen, so dass ich an allen Gesprächen teilnehmen kann und niemand extra auf mich Rücksicht nehmen muss. Ebenfalls will ich die Zeit mit meinem Freund hier in der Schweiz geniessen. Wie lange wir beide in diesem schönen Land bleiben, wissen wir noch nicht.

Vielen Dank für deinen täglichen Einsatz und weiterhin viel Freude bei der Arbeit und beim Unihockey spielen mit deiner Mannschaft in der NLB!

Am 12. August 2002 hat Urs die Lehre als Landschaftsgärtner bei uns begonnen. Diese konnte er dann im Jahr 2005 erfolgreich abschliessen. Anschliessend entwickelte sich Urs in seinem erlernten Beruf immer weiter. Er machte bereits schon berufsspezifische Weiterbildungen, wird diese jedoch diesen Sommer nochmals erweitern.

Er hat uns kurz von seinem Berufsalltag berichtet:

 

Wie war dein bisheriger beruflicher Werdegang?

Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte ich die Lehre zum Landschaftsgärtner bei der Firma Markus Enz AG. Nach neun Jahren praktischer Erfahrung konnte ich berufsbegleitend im Jahr 2010 den Lehrgang als Schwimmteichbauer an der ZHAW in Wädenswil beginnen. Diesen interessanten Lehrgang rund um das Element Wasser schloss ich im Jahr 2012 erfolgreich ab. Nach dem Bau von einigen Wassergärten war das „Jucken“ gross mich noch weiter weiterzubilden. So entschied ich mich für die Zusatzlehre als Pflästerer, welche ich diesen Sommer starten werde.

 

Was war deine Motivation für eine zusätzliche Lehre als Pflästerer?

Mit der Zusatzlehre will ich mein Know-How im Gartenbau erweitern. Damit ich die immer wieder anstehenden Pflästerungsarbeiten selber erledigen kann und die schönsten Gärtnerarbeiten nicht von anderen ausgeführt werden müssen. Nach wie vor ist das Arbeiten mit Naturstein eine Arbeit welche mir besonders viel Freude bereitet.

 

Wie erlebst du die unterschiedlichen Jahreszeiten beim Arbeiten in der Natur?

Besonders im Winter ist die Kleidung etwas vom Wichtigsten. Aber es gibt bekanntlich nur schlechte Bekleidung und kein schlechtes Wetter .

 

Worauf freust du dich in der nahen und fernen Zukunft?

Ich freue mich auf die Lehre, welche ich dann hoffentlich auch erfolgreich abschliessen kann. Weiter freue ich mich auf interessante Projekte, welche ich tatkräftig mit all meinem Wissen unterstützen werde.

Ebenso freue ich mich meine Jungs aufwachsen zu sehen und auf die Erlebnisse welche ich mit ihnen und meiner Frau jeden Tag erleben darf.

Urs, vielen Dank für deinen täglichen Einsatz und viel Freude bei deiner Weiterbildung!

Vor nicht ganz einem Jahr hat Ruedy Durrer neu bei uns als Bauführer gestartet. Mit einem Start in der Gärtner-Hochsaison hat er es sich nicht einfach gemacht und so musste er von Beginn weg 150% leisten. Dies hat er aber mit Bravour geschafft.

Er hat uns kurz berichtet, wie er sich bei uns eingelebt hat:

 

Wie hast du dich eingelebt?

Gut, ich fühle mich von Tag zu Tag wohler, weil mir alles vertrauter wird und ich erfahrungsreicher werde.

 

Hast du bis jetzt vorgefunden, was du dir vorgestellt hast?

Ja, ich habe auf jeden Fall noch keine böse Überraschung erlebt und hoffe das bleibt auch so 😉

 

Wie war dein bisheriger beruflicher Werdegang?

Ich habe nach der obligatorischen Schulzeit die Lehre zum Landschaftsgärtner absolviert. Anschliessend habe ich auf meinem Beruf gearbeitet. Ich wollte aber mehr und so habe ich im Jahr 2011 die Technikerschule HF am Öschberg begonnen und zwei Jahre später erfolgreich abgeschlossen. Während und nach dem Studium habe ich in diversen Unternehmen Praktikas absolviert, um Erfahrungen in diversen Gebieten zu sammeln. Schlussendlich bin ich letztes Jahr bei der Markus Enz AG gelandet und kann jeden Tag das gelernte in die Praxis umsetzten.

 

Worauf freust du dich in der nahen und fernen Zukunft?

Dass ich bei der Planung und Ausführung diverser Gartenbauprojekte mitwirken kann. Ich freue mich auf das Begleiten von Projekten vom Anfang bis zum Schluss. Ebenfalls freue ich mich, das teils theoretische Wissen des Studiums in der Praxis umzusetzen und das Wissen als Gartenbautechniker zu vertiefen und ständig zu erweitern.

Ruedy, viel Glück und Freude weiterhin!